13 Month in New York

Long Island Dream.. wie, Du warst noch niemals in New York?!

ameliesnewyorkyear.jimdo.de

Dienstag, 31.07.2012

AB JETZT GEHT'S WEITER AUF: ameliesnewyorkyear.jimdo.de

ICH FREU MICH AUF EUCH Lächelnd

TICKET

Dienstag, 17.07.2012

Die endlose Warterei hat ein Ende! Gestern, 20 Tage vor Abflug kam endlich die erlösende E-Mail: Mein Flugticket ist da Lächelnd

Das wurde aber auch Zeit.. Am Morgen des 06.08.12 geht es also in Richtung Hannover Airport und um 14:50 Uhr ab in die Maschine nach New York! Naja, mit einem kleinen schweizer Zwischenstopp in Zürich.. Eine gute Uhrzeit, die vorher auch noch ein bisschen Zeit für die Hannover Innenstadt lässt, um die allerletzten Besorgungen zu machen Lächelnd.

Heute habe ich also den Flug bestätigt und mir gleich einen Fensterplatz ergattert. Nun heißt es langsam aber sicher den Koffer zu packen.. Ob es mir wirklich gelingt, mein komplettes Hab und Gut in 23 Kg zu verstauen? Schauen wir mal... Nach einer ausgiebigen Shoppingrunde heute morgen, habe ich nun auch endlich alle Gastgeschenke zusammen:

Ein Kochbuch für die Mama: Modern German Cooking

Eine CD der Sportfreunde Stiller + Englische Übersetzungen für den Papa: Unplugged in  New York (fand ich ziemlich passend)

Wundertüte von Cars, Riesenseifenblasen von Spiderman und Badewannenfarbe von Tinti, alles in zweifacher Ausführung für die Jungs.

Und damit wäre die Hälfte meines Koffers schonmal vollLächelnd.. Naja, irgendwie wird das Ganze schon passen.

Nun geht es also an die Planung des berüchtigten 06.08.12. Wann fahren wir los? Was muss noch erledigt werden? Wen muss ich vorher nochmal alles sehen?  Wer kommt alles mit? Zu dieser Frage mussten meine Schwester und ich heute Morgen leider feststellen, dass sie, ich, Mama, Max, Sofie und Malte als 6 Leute, einer zu viel sind für unser Auto.. Hm, ziemlich blöde Sache..

Naja, ich bin auf jeden Fall froh, dass das Ticket nun auch endlich da ist, jetzt nur noch der Koffe gepackt werden muss und sonst alles erledigt ist Lächelnd

Nächste Woche werde ich mit meinen Freunden nochmal ein Abschiedsgrillen veranstalten, auf das ich mich schon wahnsinnig freue. Die nächsten Tage genieße ich nun erstmal das wunderschöne Wetter hier in Deutschland ( haha ) und morgen kommen Lisa und Sofie, die übrigens ein Jahr nach Südafrika gehen wird ab September. Wenn sie ihren Blog dann auch endlich mal begonnen hat, werde ich den Link hier auf jeden Fall auch einfügen Lächelnd

27 Days left....

Dienstag, 10.07.2012

Es ist der 10.07.12, am 06.08.12 geht mein Flieger in Richtung New York City, also wird es Zeit, mit meinem Blog für das Jahr zu beginnen!!

Dass ich jetzt hier sitze, war mit Sicherheit kein Zuckerschlecken. Als ich mich entschieden habe, ein Au Pair Jahr zu machen, war mir ganz und gar nicht klar, was alles auf mich zu kommt, bevor ich überhaupt amerikanischen Boden betrete...

Ich hatte wirklich Unmengen zu eredigen, allein erstmal die für mich richtige Organisation zu finden, war schon eine Arbeit von mehreren Wochen. Meine erste Online-Kurzbewerbung versandt ich am 02.04.12. Der Briefkasten boomte mit den verschiedensten Broschüren und Angeboten tausendster Organisationen und jede Einzelne brachte immer Spannung und Vorfreude mit sich  Lächelnd.

Nach langen und gründlichen Auseinandersetzungen mit Leistungen, Preisen, Angeboten, Abläufen, war die Entscheidung gefallen: Meine Organisation heißt "Active Abroad", was ich bis heute nicht bereue, ganz im Gegenteil, ich bin mehr als zufrieden mit dieser Wahl.

Ab da ging es richtig los: die ersten E-Mails und Telefonate mit der Organisation folgten zeitnah und ein paar Wochen später, am 14.04.12, saß ich schon beim Interview in der Nähe von Dassel bei Jenny, eine Ehemalige meiner Organisation. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, kommt mir dieser Termin schon ewig her vor, obwohl er erst ein paar Monate her ist. Mit Sicherheit, weil in der Zwischenzeit so viel passiert ist. Beim Interview wurde es zum ersten Mal richtig spannend und die Aufregung davor hielt sich nicht gerade in Grenzen...

Es war ein super interessantes und informatives Gespräch, teils auf Englisch, teils auf Deutsch. der englische Sprachtest war relativ easy und der schriftliche englische psychologische Test war mehr zum Schmunzeln als ernstzunehmen. Fragen wie "Schlagen Sie um sich wenn Sie wütend sind" oder "hören Sie Stimmen in einem leeren Raum" waren schon ziemlich grenzwertig.. Alles in Allem entschied das Gespräch über die Aufnahme ins Programm, die einem, wenn man sich nicht ganz blöd anstellte, eigentlich schon gesichert war. 

In den nächsten Wochen war ich damit beschäftigt, die perfekte Application anzufertigen, sprich ein riesiges Onlineprofil über mich, meine Erfahrungen mit Kindern, Eigenschaften, Hobbies, Bildern und mit viel Spaß erstellten meine Mutter und ich ein Video von mir, was zugegebenermaßen viel Geduld ihrerseits erforderte. Für den perfekten Schnitt und Musikunterlegung musste Max am selben Abend noch sorgen, denn ich wollte alles so schnell wie möglich fertigstellen Lächelnd.

Damit meine Application auch endlich freigeschaltet werden konnte, hatte ich noch eine Millionen Dinge zu erledigen, Fingerabdrücke für den Reisepass abgeben, polizeiliches Führungszeugnis beantragen, internationalen Führerschein erstellen lassen, Erste-Hilfe-Schein raussuchen, Medical Report vom Arzt ausfüllen lassen, wofür ich mir erstmal noch zwei Impfungen abholen musste. Da geht man zum Arzt, freut sich, dass man nur ein Stück Papier ausfüllen lassen muss und sonst alles in Ordnung ist und dann bekommt man nochmal eben schnell zwei Spritzen verpasst, super....Naja auf jeden Fall waren dann noch einige Referenzen notwendig, die ich mir von Silvi, Max' Mutter und Niklas' Mutter ausfüllen ließ, bei denen ich Praktika absolviert, Babysitter gespielt und Nachhilfe gegeben hatte. Außerdem brauchte ich noch eine ausgefüllte Charakterreferenz über mich, die mir meine herzallerliebste Lisa mit größter Mühe ausstellte Küssend.

Als ich dann endlich alles zusammen hatte und zu meiner Organisation schickte, war es soweit und die erlösende E-Mail kam am 03.05.12: Your Application is activated!

Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE aufgeregt ich war und ich konnte es gar nicht abwarten, bis der erste Familienvorschlag kommen würde. Und das musste ich auch nicht, denn am nächsten Tag (!), war die E-Mail da: a familiy is viewing your profile!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es war unglaublich spannend, die Familie war interessiert und so bekam ich den Link für deren Profil mit Bildern, Beschreibungen und einem "Dear-Au-Pair-Letter". Die Familie kam aus einer Vorstadt im Staat New York. Zwei Kinder, Mädchen, 7 und 11. Ich war sehr interessiert. Dann laß ich den Letter und hatte mir sofort ein Bild von der Familie gemacht. Sie schrieben hauptsächlich von ihrem Haus, ihren Autos und Motorrädern, ihrem Ferienhaus und ihre Hobbies waren shoppen gehen, Urlaub machen und in Restaurants essen gehen.... ich muss gestehen, ich war etwas enttäuscht. Natürlich war ich nicht sofort abgeneigt, ich hatte ja noch nicht mal mit ihnen gesprochen, vielleicht hatte ich auch einfach ein falsches Bild bekommen, aber ich hatte es einfach im Gefühl, dass mir die Familie "too much" sein wird... Ich ließ mich trotzdem auf ein Skypegespräch ein und es war auch wirklich an sich ganz nett, ich sprach mit den beiden Elternteilen, was wirklich Spaß machte, denn so ein Gespräch auf Englisch hat man nicht jeden Tag. Leider krisallisierte sich aus dem Gespräch aber auch heraus, dass ich mit meinem ersten Endruck Recht behielt. Für mich stand fest, dass ich in diese Familie nicht reinpassen würde. Scheinbar beruhte dies wohl aber nicht auf Gegenseitigkeit, die Familie bombadierte mich mit E-Mails mit Fotos, was meinen Entschluss nur noch mehr verfestigte, denn die Bilder sahen unter Anderem so aus:

 

 

Hübsches Haus, keine Frage, nur leider viel zu sehr unter dem Motto:"Mein Haus, Mein Auto, Mein.." nein, nicht Amelies neues zu Hause. Ich bekam nur Bilder von ihrem Hab und Gut. Das Bild mit den beiden Mädels war eins der wenigen Bilder, auf denen man die Familie auch mal sieht, mit der Bildunterschrift "our snowmobile at weekend house" Zwinkernd.

Also, um die Sache abzukürzen, ich habe mich NICHT für die Familie entschieden und schrieb Ihnen am nächsten Tag in einer E-Mail, dass es mir leid tut, aber ich nicht denke, dass ich das richtige Au Pair für die Familie bin, ihnen aber viel Erfolg bei der Suche nach einem tollen Au Pair wünsche. Ich habe mir dabei ziemlich viele Gedanken gemacht, weil es mir auf der einen Seite leid tat und ich die Familie auf der anderen Seite nicht kränken wollte. Dementsprechend viel die E-Mail auch ziemlich lang und höflich aus. Mein Bild der Familie bestätigte sich dann abschließend nochmal voll und ganz in der Antwort der Familie, in der nämlich ohne Anrede, ohne Gruß einfach nur die Wörter "Thank you" standen. Es wurde wohl keine unnötige Zeit verschwendet..

Das war morgens am 06.05.12. Als ich ein paar Stunden später, am selben Tag, nochmal meine Mails checkte, hatte ich Post: A family is viewing your profile                                    Na das ging ja schnell Lächelnd und weiter geht's...

Ich bekam also das nächste Profil einer interessierten Gastfamilie freigeschaltet. Ich war wieder total gespannt und dementsprechend groß war auch die Enttäuschung, als ich das Profil öffnete und weder einen Brief, noch auch nur ein Foto vorfand. Die einzigen Angaben in diesem Profil waren, dass die Familie aus Jersey City, New Jersey kommt und eine 7jährige Tochter haben. Ich war total geknickt. Noch geknickter war ich, als die erste Mail von der Familie kam, dass sie in einer Woche gerne mit mir skypen wollen. In einer Woche??? Klar, weil gerade ich auch so geduldig bin wenn es um so etwas geht... Mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf, wieso erst in einer Woche? In einer Woche hätten wir schon Mitte Mai gehabt, Mitte Juli/Anfang August wollte ich spätestens ausreisen, wenn die Familie wieder nichts ist, wird es so spät schwer sein, eine neue zu finden.. Ich machte mich im Internet ein bisschen schlau über die Familie mit den Angaben die mir gegeben waren, was wirklich nicht sehr viele waren. Ich wurde aber tatsächlich fündig. Was mich noch mehr deprimierte... Ich fand Angaben über die Eltern, welche beide bereits Mitte 40 waren, sprich so alt wie meine Mutter, herrje.. Sorry MamaZunge raus.. Die Wohnlage war dann die eiserne Krönung: Jersey City, mitten in der Stadt, Hauptstraße, Appartment über einem Geschäft! Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. An dieser Stelle nochmal ein großes Danke und Entschuldigung an meine Familie und Max, die meine Nörgeleien tapfer ertrugen. Ich machte mir wieder die größten Gedanken, ich wollte die Familie nicht, aber jetzt schon abzusagen, ohne wirklichen Grund und ohne mit der Familie gesprochen zu haben.. Ich machte mir wirklich Gedanken, ob ich danach noch einen Vorschlag bekommen würde... Mittlerweile war der 08.05.12 aber ich war mutig, ließ mir einen Grund einfallen und schrieb meiner Organisation und der Familie, dass die Familie auch nicht das Richtige für mich ist. An diesem Tag kam keine neue E-Mail mehr...

09.05.12: einen Tag nach dem bis jetzt schlimmsten Tag der ganzen Au-Pair-Geschichte kam dann E-Mail Nummer 3 mit dem Betreff: A family is viewing your profile....

Long Island, New York, zwei Kinder, Jungs, 7 und 4, Vorort, 45 Minuten entfernt von New York City, 15 Minuten vom Strand, herzliche Bilder, die Jungs unglaublich niedlich, ein kleiner Hund und gleich hatte ich eine E-Mail im Postfach mit einem "Dear-Au-Pair-Letter".. Ich war sofort begeistert Lächelnd

Wir vereinbarten ein Skypegespräch und es lief wirklich super. Ich sprach erstmal nur mit der Gastmutter und sie war toll. Die Familie schien einfach total nett, bodenständig und passend zu sein. Wir skypten noch ein paar Male und mein Englisch wurde nur duch diese wenigen Minuten schon immer besser. Wir skypten auch ein paar Mal mit den Kindern, die sich als einfach nur super niedlich entpuppten.Für mich war klar, die Familie und keine andere! Es passte super und ich hatte ein gutes Gefühl..

Am 17.05.12 stand es dann fest, im Postfach blinkte die E-Mail: You are matched! Ich war mehr als froh und zufrieden: 1 Jahr Long Island, New York.

Die nächsten Tage glühte mein E-Mail-Fach: unzählige Mails von meiner Organisation mit Glückwünschen, dem weiteren Ablauf, Visumsunterlagen und was ich nun zutun hatte.

Eine Hürde musste ich noch meistern, bevor es heißen könnte: jetzt steht dem Ganzen nichts mehr im Wege: Visumsinterview in Frankfurt beim Konsulat!! Ohne Visum kein Au-Pair-Jahr... 

Also rief ich, für 1,45 pro Minute, beim Konsulat in Frankfurt an und bat um einen Interviewtermin. Vorher hatte ich noch eine Menge an Seiten Online auszufüllen.

27.06.12 war dann mein Termin beim Frankfurter Konsulat. Alles ging ziemlich drunter und drüber, gerade von Abifahrt wiedergekommen, mit den Gedanken schon längst auf der anderen Seite des Atlantiks mussten nochmal alle möglichen Unterlagen beschafft, rausgesucht und ausgedruckt werden. Mittags ging mein Zug nach Frankfurt, morgens musste ich noch in die Schule, meine Abinoten abholen: Abi bestanden Lächelnd jetzt konnte der Tag ja nur noch gut werden. Also schnell nach Hause, restliche Sachen in die Taschen gestopft, unter Hektik die letzten Formulare aus dem Drucker gezogen und ab zum Bahnhof. Hoffentlich hab ich nicht die Hälfte vergessen....

Beim Konsulat war die Hölle los, eine riesige Schlange, tausend Leute standen an für einen Termin, na toll... Mich also nun mit eingeschlossen. Um die ganze Sache abzukürzen: 3 Stunden Wartezeit, davon 3 Minuten Interviewzeit, eine Sicherheitskontrolle, 4 Fingerabdrücke und 70 Dokumente später war ich stolze aber auch erschöpfte Besitzerin eines J1-Visums Lächelnd

Und nun ist es tatsächlich Zeit für DEN Satz: Jetzt steht dem Ganzen wirklich NICHTS mehr im Weg, New York? ich komme Lächelnd

Ich berichtete es natürlich gleich Danielle, der Hostmom meiner Hostfamily, die auch ganz aus dem Häuschen war und sich wahnsinnig freute.

Naja und jetzt sind es noch 27 Tage, was für mich heißt, nochmal Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden und Max zu genießen, sich langsam aber sicher Gedanken über die meiner Meinung nach unlösbare Aufgabe, das Kofferpacken mit dem Limit 30 kg(!!!!!!) zu machen und abwarten Lächelnd in den nächten Tagen müsste mein Flugticket eintreffen, was nochmal für Spannung sorgen wird, denn Uhrzeit, Airline und Abflughafen sind mir noch völlig unbekannt Lächelnd

Lassen wir uns überraschen wie es weitergeht....

 

Autor

Hallo meine Lieben,

dieser Blog ist für alle, die ich schweren Herzens zurück in Deutschland lasse, für die 12 Monate, die ich nun in Nesconset, Long Island, NY verbringen werde. Ich versuche die Seite regemäßig auf den neusten Stand zu bringen, sodass ihr schön was zu lesen habt und immer informiert seid, was ich gerade so treibe Lächelnd

Eure Amelie

 

Long Island Ice Tea gefällig?

Bye Bye Germany, Hello New York City :)

 

....

Twenty years from now you will be more dissapointed by the things you didn't do, than by the things you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.

Mark Twain

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Juli 2012